Sterne schenken an Freunde und Familie

Sterne schenken. An Freunde, Familie und Bekannte

Sterne schenken ist ein etwas häufiger Begriff der immer wieder fällt, wenn man damit eine Sterntaufe meint. Man schenkt den Menschen ja nicht wirklich einen Stern, d.h. das „Land“ des Sternes – in den meisten Fällen kann man sogar davon ausgehen, dass dieser Stern gar nicht mehr existiert, weil die meisten Sterne nur deshalb so stark leuchten auf Grund einer Explosion, der Supernova. Es wäre also bedenklich einen nicht mehr existierenden Ort zu verkaufen. Wenn jemand also Sterne schenken möchte, dann kann er dies gerne tun – und zwar dem Stern am Himmel einen Namen geben.

Wozu der Familie einen Stern schenken?

Um in seiner Familie jemandem einen Stern zu schenken gibt es viele Anlässe und Möglichkeiten dies zu tun. Das Leben ist ein Ort voller symbolträchtiger Ereignisse. Es fängt bei der Geburt an, bei der man den Säugling mit allem Beschenkt, was er für sein Leben braucht. „Unter einem guten Stern geboren sein“ lautet eine weltweit bekannte Phrase. Dieses Sprichwort ist auch ein Grund, weshalb es viele Menschen bevorzugen, zur Geburt eines Kindes für das Kind einen Stern zu taufen. Es geht dann weiter, dass Menschen Sterne schenken, wenn das Kind getauft wird. Anlehnungen an den Stern von Betlehem sind da sogar gewollt. Das Kind bekommt dann eine Sterntaufe auf seinen Namen. Der Name des Kindes existiert dann im „Irdischen“ sowie im „Überirdischen“. Die soll Glück und Gesundheit bringen. Weitere kirchliche Anlässe für das Schenken eines Sternes wären z.B. die Kommunion oder die Hochzeit, aber dazu später mehr.

Einem Familienmitglied wird ein Stern auch oft außerhalb von persönlichen Anlässen geschenkt. Man kann den Geburtstag als Beispiel nehmen. Wir leben in einer Zeit des materiellen Überflusses. Jeder hat schon mal alles mögliche Geschenkt bekommen, nur um es dann zwei Tage später gegen Rechnung wieder zurückzugeben. Es gibt viele Geschenke, die den Namen „Geschenk“ überhaupt nicht verdienen. Ein bekannter Schauspieler sagte Mal:“Die beste Lektion, die mein Vater mir jemals gab war diese: Junge, investiere nicht Dinge sondern in Ereignisse. Dinge gehen kaputt, Ereignisse begleiten dich dein Leben lang“. So ist ein getaufter Stern ein wunderschönes, symbolisches Ereignis zum Geburtstag. Der Stern leuchtet am Himmel, auch wenn drei, fünf oder zehn Jahre vergehen. Geschenke mit Symbolcharakter drücken oft mehr aus, als die bekannten tausend Worte.

Sterne schenken muss nicht immer fröhlich sein…

Sterne schenken ist natürlich nicht nur auf fröhliche Ereignisse beschränkt. Auch zur Trauer und dem Tod eines Familienmitgliedes kann man einen Stern taufen lassen. Man kann dann die Sternurkunde an das Grab stellen und diese in Reih und Glied mit symbolträchtigen Geschenken wie Blumen, Kerzen & Engel einreihen. Und wenn man dann zum Himmel schaut, so erinnert man sich an den lieben Menschen, den man verloren hat. Seinen Namen aber wird man ein Leben lang nicht vergessen.

Sterne schenken: Mutter & Vatertag

Die wichtigsten Menschen im Leben sind oft Mütter und Väter. Diese begleiten einen ein Leben lang. Sie haben vielleicht für dich schon einen Stern getauft, zu deiner Geburt, oder zu deiner Taufe. Man kann es ihnen zurück danken, in dem man auch an sie denkt und beschenkt. Mütter und Väter haben oft kein Bedürfnis nach materiellen Dingen. Sie können mit vielen Dingen nichts anfangen. Sie haben schon länger gelebt als ihre Kinder, mehr erlebt und verdienen in den meisten Fällen auch mehr Geld und können sich so mehr leisten.

Es ist dagegen viel wichtiger ihnen zu zeigen, dass man sie gern hat und sie nicht vergisst, wenn man gerade selbst im Studiumstress oder im Arbeitsleben so viel um die Ohren hat, dass man seine Eltern gerne mal vergisst, auch wenn ohne Absicht. Sterne schenken tut in diesem Fall dann zwei Dinge. Es ist eine symbolische Geste, die den Eltern zeigt, dass man sich um sie kümmert, sich um sie sorgt und sie nicht vergisst. Und zweitens ist es ein kostengünstige Geschenk, das Mutter und Vater noch nie bekommen haben. Der Überraschungseffekt ist vorprogrammiert.

 

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