Stern verschenken

Stern verschenken mit Sterntaufe Europa

Stern verschenken – Die Geschichte vom Geben und Nehmen

Beim Stern verschenken ist es wie mit allem anderen auch. Vor Allem ist egal ob Geburtstag, Weihnachten, Muttertag, Einweihungsfeier, Ostern oder einfach nur so – es gibt im Prinzip immer einen Anlass um jemandem etwas zu schenken. Denn es ist einfach schon ein Teil unserer Kultur Menschen etwas zu schenken. Es ist vor allem eine sehr große Geste, weil das Schenken meist Freiwillig passiert. Nun kann man sich selbst Fragen, seit wann die Menschen sich gegenseitig Dinge schenken und vor allem Sterne und Sterntaufen.

Friedrich Morgenroth
Meine kurzen Wünsche sind
eine gute Sache
heute fürs Geburtstagskind:
Lebe! Liebe! Lache!

Geschenke und Sterne verschenken: die Gründe

Das Schenken selbst ist so Alt wie die Menschheit, auch wenn man früher darunter vielleicht etwas anderes verstanden hatte, als wir es heute tun. Früher wurden vor allem Götter beschenkt um diese zu besänftigen, man wollte aber auch, dass wenn man dem Gott etwas schenkt eine Gegenleistung dafür haben. „Bedingungsloses Schenken“ wie wir es heute ausüben war früher also nicht ganz Freiwillig.

Später im Mittelalter wurde das Schenken zum Statussymbol: Wer auf sich was hielt und Geld hatte, der Schenkte meist protzig und pompös was der Geldbeutel gerade hergab. So feierte der Adel rauschende Feste und großzügige Partys im Mittelalter – auf Kosten der einfachen Bevölkerung und der Frondienstleister.

Das Wort Schenken hat übrigens seine Herkunft ebenfalls aus dem Mittelalter. Später nämlich, wurde eine neue Form des „Schenkens“ praktiziert die eine neue, selbstlose Bedeutung fand. Je besser es dem Adel und den Menschen im Allgemeinen ging, so gaben diese auch etwas ab. Schenken war die altertümliche Bezeichnung, wenn man einem Durstleidenden ein glas frisches Wasser „einschenkte“. Als symbolischer Akt wurde dies das neue Wort, wenn man jemand anderen aus Mildtätigkeit etwas „schenkte“.

Wilhelm Busch
Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Stern verschenken: Zurück in die Moderne und der Grund für Geschenke in unserer Zeit

Theodor Fontane
Briefträger setzen sich in Trab,
Sie reissen fast die Klingel ab,
Sogar Pakete treffen ein –
Mög es das ganze Jahr so sein!

Herren, Damen kommen zu Hauf,
Sie setzen die besten Gesichter auf,
Du selber blickst gutlaunig drein –
Mög es das ganze Jahr so sein!

Im Hause ruht der Bruderstreit,
George, Theo markieren Artigkeit,
Sanfte Stimmung bei gross und klein –
Mög es das ganze Jahr so sein!

Der Himmel ist blau, die Luft ist klar.
Auf dem Simse zwitschert ein Spatzenpaar,
Am Fenster aber lacht Sonnenschein –
Mög es das ganze Jahr so sein!

In unserer heutigen Zeit, das heißt, vor allem nach den Wohlstandsrevolutionen im 19. und 20. Jahrhundert wurde das Schenken mehr und mehr zum Akt der Nächstenliebe. Man schenkte aus Prinzip, um Menschen Freude zu bereiten und nahm deshalb Geburtstage und Weihnachten zum Anlass ausgiebig zu feiern und zu schenken. Jedoch kommt immer mehr das Problem auf, dass Schenken zum „Muss“ wird anstelle eines „Wollens“ – weshalb sich viele gar nichts mehr schenken.

Stern verschenken: Die Kunst des Schenkens und Geschenke die vom Herzen kommen

Je mehr materielle Geschenke an Bedeutung verlieren, weil sich jeder heutzutage alles Kaufen und Leisten kann, umso mehr werden symbolische Gesten und Geschenke von Herzen wichtiger. Stern verschenken ist so ein symbolischer Akt der vom Herzen kommt. Wir werden zwar niemals zu unseren Lebzeiten zu einem Stern der Lichtjahre entfernt ist reisen können. Aber die Vorstellung, dass es einen Stern gibt, der nach einem Benannt werden könnte ist in vielen Menschen ein leicht verborgener Traum.

Friedrich Rückert
Ich wünsche, dass dein Glück
sich jeden Tag erneue,
dass eine gute Tat
dich jede Stund erfreue!
Und wenn nicht eine Tat,
so doch ein gutes Wort,
das selbst im Guten wirkt,
zu guten Taten fort.
Und wenn kein Wort,
doch ein Gedanke schön und wahr,
der dir die Seele mach
und rings die Schöpfung klar.

Geschenke, Stern verschenken und die psychologische Bedeutung

Hinter all diesen Traditionen, Festen und Gaben steckt jedoch ein Muster, das Tief im Menschen verankert ist. Es ist die Gewissheit, dass wenn man etwas schenkt, dass man auch beschenkt wird. Jede Schenkung wird belohnt und dabei ist es egal wem man etwas schenkt. Ob es die Frau ist oder der eigene Boss. Der Wert des Schenkens ist nicht messbar. Allein die Tatsache, dass man selbst etwas erhalten hat, verpflichtet einen oft ebenfalls dem anderen etwas gutes Tun zu wollen. Ob das Geschenk nun 5 Euro, 50 oder 5000 Euro gekostet hat ist nebensächlich. Deshalb sind symbolische Gesten die vom Herzen kommen, wie das Stern verschenken, gerade so wichtig. Man gibt dem anderen etwas „Immaterielles“ von Wert. Einfach weil man will – nicht weil man muss.

Stern verschenken – Ein Geschenk von Herzen

Wenn man einen Stern verschenken möchte, dann kann man dies über unsere Webseite machen. Geschenke die von Herzen kommen, führen oft nicht zu diesem „Wie-du-mir-so-ich-dir“-Gefühl, dass einen Zwingt für den anderen was tun zu müssen. Außerdem entkommt man dem Vorwurf der „Bestechlichkeit“, die durch das Schenken in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde.

Stern verschenken und andere Bräuche

Weltweit waren die Menschen schon immer von den Sternen fasziniert. Deshalb ist das Stern verschenken, d.h. Das Geben von Namen an Sterne so wichtig und Bedeutungsvoll. Doch was gibt es noch so für Bräuche Weltweit? Man wird merken, dass materielle Geschenke in unserer Historie eher wenig Rum und Ehre hatten. Symbolische Geschenke wie das Stern verschenken sowie Geschenke die zu mehr Ruhm und Macht führten waren eher die Regel.

Das Potlatch der Kwakwaka’wakw-Indianer

Das Potlatch der Kwakwaka`wakw-Indianer Nordamerikas (v.a. Kanadas) ist wohl einer der berühmt-berüchtigsten Bräuche der Neuzeit auf dem amerikanischen Kontinent, vor allem weil seine Ausübung von der Kanadischen Regierung verboten wurde. Früher wurde das Potlatch von den Stammeshäuptlingen praktiziert um Ihre Machtposition zu stärken. Die Stammeshäuptlinge haben sich gegenseitig Geschenke gegeben und je teurer das Geschenk, desto höher war die Position eines Stammeshäuptlings – und somit natürlich auch die seiner Ahnenfolge. Diese Feste waren jedoch extrem selten und wurden nur praktiziert, wenn ein Stammeshäuptling z.B. einen Sohn geboren hatte oder ein extrem wichtiges Stammesmitglied gestorben war.

Das Potlatch war das beste Beispiel eines spirituellen Geschenkebrauchtums. Mit der Ankuft der Europäer in Nordamerika und dem Einschleppen von Krankheiten starben jedoch immer mehr Stammeshäuptlinge in kürzeren Abständen und so mussten die meist jungen, unerfahrenen Nachkommen „Häuptling spielen“. Dies führte dazu, dass diese jungen, unerfahrenen Häuptlinge dauernd Potlatche veranstalteten um ihre Macht zu demonstrieren was dazu führte, dass sie auf Grund der teuren Geschenke ihre Stämme in den Ruin trieben. Die kanadische Regierung hatte daraufhin den Potlatch verboten – zum Schutz der Stämme.

Wolfgang Goethe – Lebensregel
Willst du dir ein hübsch Leben zimmern,
Musst dich ums Vergangne nicht bekümmern;
Das Wenigste muss dich verdrießen;

Musst stets die Gegenwart genießen,
Besonders keinen Menschen hassen
Und die Zukunft Gott überlassen.

Stern verschenken: Man könnte sagen, dass die Großzügigkeit in jedem Menschen steckt

Eduard Möricke
Nicht lange will ich meine Wünsche wählen,
bescheiden wünsch ich zweierlei:
Noch fünfzig solcher Tage sollst du zählen
und allemal sei ich dabei!